KLEINES LAGEN 1x1

Lage ist nicht gleich Lage!

 

In all unseren Lagen geben wir rund ums Jahr alles und produzieren feine Weine für Sie. Aber es gibt sie, die besonderen, die Ausnahmelagen. Lagen, in denen aufgrund ihrer Geologie, ihrer idealen Ausrichtung und Hangneigung, aufgrund ihres günstigen Kleinklimas besonders gute Bedingungen für den Weinbau herrschen und aus denen Jahr für Jahr Spitzenweine hervorgehen.

Es sind Lagen, denen zum Teil ihr Ruf vorauseilt. Wir schätzen uns glücklich, Weinberge in den besten Lagen der Nahe zu besitzen und Ihnen damit Weine bester Herkunft und Qualität  anbieten zu können.

Bildquelle: deutscheweine.de
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Unsere Lagen im Überblick

 

Roxheimer Höllenpfad  |  Roxheimer Berg  |  Roxheimer Birkenberg  |  Roxheimer Sonnenberg



HERAUSRAGENDE LAGEN - UNSERE BESTEN

Roxheimer Höllenpfad

Bildquelle: deutscheweine.de
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Rieslinge aus dieser traditionsreichen Lage gelten als Klassiker der Nahe. Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlangten die Weine aus dem Roxheimer Höllenpfad Weltruhm.

 

Der rote Sandstein im Roxheimer Höllenpfad verleiht seinen Rieslingen ihren unverwechselbaren Charakter und bringt elegante, fruchbetonte Weine hervor, sehr lebendig und geprägt durch eine rassige Fruchtsäure. Der leicht erwärmbare Boden lässt Rieslinge betont nach gelbem Apfel, reifer Birne und Zitrus duften.

 

Ein wenig erinnert die Lage Höllenpfad an den weltberühmten Roten Hang bei Nierstein: südlich orientiert, steil, roter Sandstein. Der Name geht wohl auf zweierlei Tatsachen zurück. Zum einen scheint der Höllenpfad im Abendlicht rot, einer Hölle gleich. Zum anderen ist es höllisch anstrengend und schwer in dieser steilen Lage zu arbeiten.

 

Quellen
"Roter Sandstein", unter: https://www.weinland-nahe.de/de/boeden/index.html (abgerufen am 15.10.2017).

 http://www.riesling.de/de/lage/roxheimer-hollenpfad/53_1670.html

Unsere Weine aus dem Roxheimer Höllenpfad

 

Riesling Spätlese  halbtrocken

 

Blauer Spätburgunder trocken

Blauer Spätburgunder Weißherbst  trocken

Blauer Spätburgunder lieblich

Blauer Spätburgunder Blanc de Noirs  feinherb

 

Grauer Burgunder Spätlese  trocken

 

Gewürztraminer halbtrocken - Barrique -

Gewürztraminer lieblich

 

Regent halbtrocken



Roxheimer Berg

Bildquelle: deutscheweine.de
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Der Roxheimer Berg ist ein Südwesthang mit einem Gefälle von 15-50%, d.h. mit Steillagenanteil (ab 30% Gefälle). Die Lage ruht über dem Ort Roxheim, geschützt im Wind- und Regenschatten des Soonwalds und des Pfälzer Berglands. In der Lage herrscht ein sandiges bis steinig-grusiges Löss-Lehm-Gemenge vor, das von Sedimenten des Rotliegenden, einen Sandsteinverwitterungsboden, der auch als Roter Schiefer bezeichnet wird, durchzogen ist.

 

Die Löss-Böden bringen kräftige, füllige Weine hervor, deutlich geprägt von Aromen gelbreifer Früchte wie Mirabellen und Birne. Auf den kalkhaltigen Böden bilden sich Fruchtsäuren sehr verhalten aus, das Ergebnis: zarte, harmonische Rieslinge - ideale Speisenbegleiter. 

 

Quellen
"Roxheimer Berg", unter: http://www.riesling.de/de/lage/roxheimer-berg/53_238.html (abgerufen am 15.10.2017).

Braatz, D., Sautter, U., Swoboda, I.: Weinatlas Deutschland, 2007, S. 115.

"Löss", unter: https://www.weinland-nahe.de/de/boeden/index.html (abgerufen am 15.10.2017).

Unser Wein aus dem Roxheimer Berg

 

Riesling Spätlese  trocken - Barrique -



PRIVILEGIERTE LAGEN - UNSERE SCHÄTZCHEN

Roxheimer Birkenberg

Bildquelle: deutscheweine.de
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Exakt nach Süden ausgerichtet, mit einer Hangneigung von 40-70 %, zählt der Roxheimer Birkenberg zu den besten Steillagen der Nahe. Seine Böden bestehen überwiegend aus den Verwitterungssanden des Rotliegenden, die bestens die Sonneneinstrahlung tagsüber speichern und nachts an die Reben abgeben. Ganz oben am Wald treffen wir auf eine Kiesschicht, die das Rotliegende überlagert. Es handelt sich hierbei um ehemalige Flusskiese, die uns den früheren Verlauf der Nahe zeigen.

 

Während der jüngsten Eiszeiten rissen die Bäche der Schneeschmelze große Mengen an Gesteinsschutt mit. In jedem Sommer schnitten sich so die Bachtäler immer tiefer ins Erdreich/den Felsen ein, sodass die älteste Kiesterasse ca. 80-100m über dem heutigen Flussniveau liegt.

 

Die leichten Böden sind gute Wasserspeicher und bilden filigrane, lebendige Weine, die nach gelbem Apfel, Zitrone und Grapefruit duften. In Jahren mit hoher Bodenfeuchte entwickeln sich auch Pfirsich- Aprikosenaromen. Eine exzellente Rieslinglage, die immer wieder Spitzenweine von höchster Qualität hervorbringt.

 

Quellen:

"Roxheimer Birkenberg", unter: http://wikimapia.org/12541446/de/Roxheimer-Birkenberg (aufgerufen am 15.10.2017).

Braatz, D., Sautter, U., Swoboda, I.: Weinatlas Deutschland, 2007, S. 115.

"Sand und Kies", unter: https://www.weinland-nahe.de/de/boeden/index.html (abgerufen am 15.10.2017).

Unsere Weine aus dem Roxheimer Birkenberg

 

Riesling Spätlese "Lett"  trocken 

Riesling Spätlese  lieblich



GUTE LAGEN - DIE ZUVERLÄSSIGE BASIS

Roxheimer Sonnenberg


Der Roxheimer Sonnenberg erstreckt sich auf einem Hochplateau, auf ca. 220 m ü. NN. Sein karger Boden, eine das Felsmassiv des Rotliegenden überlagernde Kiesschicht aus Meeresablagerungen des europäischen Binnenmeeres, ist ausgezeichnet für Weinbau geeignet. Die ideale Lage für spritzige, leichte „Sommer“-Weine, wie unseren Weißburgunder, der durch das langsamere Wachstum in dieser Höhenlage bestens heranreifen kann.

 

Quelle: "Roxheimer Sonnenberg", unter:  http://wikimapia.org/12541564/de/Roxheimer-Sonnenberg (aufgerufen am: 15.10.2017).

Unsere Weine aus dem Roxheimer Sonnenberg

 

Riesling trocken 

Riesling lieblich

 

Weißer Burgunder halbtrocken



DAS WEINANBAUGEBIET NAHE

Bildquelle: deutscheweine.de
Bildquelle: deutscheweine.de

Klein aber fein!


Rund 4.100 Hektar Ertragsfläche umfasst das Anbaugebiet Nahe. Von Martinstein bis Bingen, wo die Nahe in den Rhein mündet und entlang der romantischen Täler der Nebenflüsse Guldenbach, Gräfenbach, Glan und Alsenz wird auf zumeist sanftem Hügelland, teilweise aber auch in Steillagen von rund 300 Betrieben Wein angebaut.

 

Die Weinbaugemeinde Roxheim liegt im Gräfenbachtel, einem Seitental des unteren Nahetals. 

 

 

Klimatisch verwöhnt

Ausgeglichen, mild und regenarm ist das Klima in allen Lagen des Anbaugebietes.

 

An der unteren Nahe bis hin nach Bingen eignen sich das milde trockene Klima und die sehr feinerdigen und tiefgründigen Böden vor allem für den Anbau von Burgundersorten und klimatisch anspruchsvolle rote Sorten. Hier werden besonders hohe Mostgewichte erzielt und die Säurestruktur der Weine ist sehr moderat, damit werden sie ausnehmend rund im Geschmack.

An der oberen Nahe und ihren Seitentälern ist das Klima von den kühleren Luftmassen der Mittelgebirge (Soonwald/Hunsrück und Nordpfälzer Bergland) geprägt. Die Reife der Trauben erfolgt hier später,als Folge prägen sich Aroma und Säurestruktur stärker aus, was vor allem dem Riesling zugute kommt. Das Ergebnis sind Rassige, fruchtige und schlanke Weine.

 

Weiß vor Rot ... allem voran der Riesling

Der Rebsortenspiegel ist vielfältig, zu 75 % sind die weißen Sorten vertreten. Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner stehen an der Spitze, Weiß- und Grauburgunder legen seit einigen Jahren stark an Anteilen zu. Bei den Rotweinen steht der Dornfelder an erster Stelle, gefolgt von Spätburgunder, Portugieser und Regent.

 

Bodenvielfalt ist Geschmacksvielfalt
Das Weinanbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen. Hier berühren sich Rheinisches Schiefergebirge, das Saar-Nahe-Becken und das Mainzer Becken. Vielfach finden sich Löss-, Lehmböden, aber auch Quarzit, Sandstein sowie Grünschiefer und Rotliegend aber ebenso auch vulkanische Porphyrböden. Mehr als 180 Bodenvarianten werden vermutet. Aufgrund dieser geologischen Vielfalt nimmt die Nahe eine Sonderstellung ein: Quarz und Phorphyr, Melaphyr und Bundsandstein findet man an der mittleren Nahe. Rund um Bad Kreuznach gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein, Löss und Lehm.

 

Quellen

"Klein aber von besonderer Qualität", unter: https://www.weinland-nahe.de/de/region/fakten/index.html (aufgerufen am15.10.2017).

"Bodenvielfalt des Weinanbaugebietes Nahe", unter: https://www.weinland-nahe.de/de/boeden/index.html (aufgerufen am 15.10.2017).